Rotes Kreuz Judenburg zog Bilanz: 2014 wieder eine tolle Bilanz der Menschlichkeit

 

2,7 Millionen freiwillig geleistete Arbeitsstunden bilanziert das Rote Kreuz für’s Jahr 2014 im gesamten weiß-grünen Bundesland. Einen beträchtlichen Anteil steuerte die Rot-Kreuz-Bezirksstelle Judenburg zu diesem Ergebnis: „Eine tolle Bilanz der Menschlichkeit“ bewerteten die beiden Abgeordneten Gabriele Kolar und Hermann Hartleb die im Rahmen der diesjährigen Generalversammlung veröffentlichten Leistungsberichte. Im Blickpunkt dabei die Ausfahrten der in Judenburg, Fohnsdorf, Hohentauern, Obdach und Zeltweg stationiertenEinsatzfahrzeuge, die die Marke von 23.000 überschritten und damit gegenüber 2013 eine leichte Zunahme erbrachten. Paradoxerweise ist die Zahl der dabei zurückgelegten Kilometer rückläufig: „Das ergibt sich aus den gestiegenen Mehrfachtransporten in die steirischen Schwerpunktkrankenhäuser“, erläuterte RK-Bezirksgeschäftsführer Karl Lechner, der neben den enormen Leistungen der mehr als 260 ehrenamtlichen Mitarbeiter auch eine solide wirtschaftliche Entwicklung der Bezirksstelle Judenburg präsentieren konnte.Perfekt funktioniert das Notarztsystem, dem ausreichende Fachkräfte zur Verfügung stehen. 2014 verzeichnete man in diesem Tätigkeitsbereich mehr als 16.000 Einsatzstunden. Der von Barbara Fasch geleitete Sozialbereich mit Hauskrankenpflege, Altenpflege und Heimhilfe wird immer intensiver in Anspruch genommen und fordert vom Mitarbeiterteam „volle Kraft“. Das machen die mehr als 17.000 Arbeitsstunden im vergangenen Jahr ebenso deutlich wie rund 135.000 zurückgelegte Kilometer.

Im Aufgabenkatalog scheint auch der Blutspendedienst auf, der bei 41 Abnahmeaktionen über 2.600 Blutkonserven generierte, eine umfangreiche Kurstätigkeit mit nahezu 1.500 Teilnehmern sowie die Heranbildung jugendlichen Nachwuchses. Hier hatte sich seit Herbst des vergangenen Jahres rund um die Bezirksstelle Judenburg eine große Jugendgruppe mit über 20 Mitgliedern gebildet: „Von engagierten Mitarbeitern geleitet, wirken diese Jugendlichen bereits bei vielen Aktionen im Bezirk mit“, freute sich Bezirksgeschäftsführer Karl Lechner.

In die bislang vakante Funktion des Bezirksstellenleiters – sie war durch den Tod von Peter Schlacher neu zu besetzen – wurde der am LKH Kalwang tätige Primararzt Gernot Maurer gewählt, der bereits in den vergangenen Monaten interimistisch in diesem Amt tätig war und viel Erfahrung im Rot-Kreuz-Wesen mitbringt.

Folgende Mitarbeiter wurden befördert: Anna Maria Seidl, Thomas Pichler, Michael Kolitsch, Stefan di Vora (RK-Helfer), Julian Ramsauer (RK-Oberhelfer), Peter Fröhlich (RK Haupthelfer), Marcel Heider (RK Jugend-Helfer), Christian Gerold (RK-Kolonnenkommandant) und Rene Daniel Schaffer (RK-Abteilungskommandant). Dr.Bernhard Schweighofer wurde mit dem Dienstjahresabzeichen in Bronze bedankt, das Verdienstzeichen des Landesverbandes in Bronze wurde an Manfred Jöbstl, Gerald Rössler und Herbert Grabmaier überreicht.

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